Für Laborinhaber

Warum sollte ich mit dem digitalen Workflow beschäftigen?

Grundsätzlich haben CAD-CAM-Prozesse in jedem Labor Einzug gefunden, die ehemals manuellen Tätigkeiten werden zunehmend mit digitalen Möglichkeiten erweitert und ersetzt. Die Erweiterung Ihrer Kompetenz zur digitalen Vorbereitung von Implantatplanungen ist daher ein möglicher und naheliegender Schritt. Sie sollten keine Berührungsängste haben und mit uns gemeinsam dieses Erfahrungsfeld betreten. Wir bieten Möglichkeiten langsam und zielsicher vorzugehen.

Was ist smop?

Die Planungssoftware ’smop‘ ist ein Produkt vom schweizer Unternehmen ‚Swissmeda‘ und ist zentrale Software in unserem gemeinsamen Workflow. Die Besonderheit ist ein recht offenes System zu nutzen, in der verschiedenen Implantatsysteme wählbar sind und das Operationskit auf die Operationsmöglichkeiten abgestimmt werden kann. Sind Sie bei uns Kunde und arbeiten über uns mit dem System, können Sie uns den Fall vor einer endgültigen Bestellung zur Begutachtung senden und haben eine sicherere Arbeitsgrundlage. Erst wenn der Patient das Einverständnis gibt, wird bei uns ein konstenpflichtiger Arbeitsprozess in Gang gesetzt: Export des Behandlungplanes, Bestellung der Bohrschablone. Sie bekommen von uns eine detaillierte Rechnung ohne versteckte Kosten.

Wie arbeite ich mit smop?

Nach Registrierung bei ‚Swissmeda‘ und der Installation auf Ihrem Arbeitscomputer, können Sie Fälle durch Import der DiCom-Daten anlegen. Mit dem Speichern werden diese Daten auf einem gesicherten Server geladen und nach Freigabe für uns als ServiceCenter könen wir schon auf die Daten zugreifen. Ab dem Moment können wir bidirektional arbeiten und es entstehen keine Zeitverzögerungen. Sie können die digitalisierte Modellabformung und das digitalisierte Waxup importieren. Es wird keine Scanschablone benötigt. Sie werden durch ein einfaches und signifikantes Menü geführt. Unsere Schulungen für Einsteiger und Fortgeschrittene geben Sicherheit im digitalen Workflow. Je nach Zusammenarbeit mit Ihren Behandlern können Sie auch die Vorpositionierung übernehmen und damit die vertrauensvolle Zusammenarbeit festigen.

Wie wird die Bohrschabone hergestellt?

Der Herstellungsprozess ist ein 3D-Druckverfahren, das wir bei Partnern ausführen lassen, die maximale Expertise darin haben und nur das für den Anwendungsfall zertifizierte Material ‚MED610‘ der Firma ‚Stratasys‘ einsetzen. Alternativ können Sie die Produktion selbst ausführen, Sie bekommen in diesem Fall die Daten der Bohrschablone von uns übermittelt. Je nach Operationskit werden Hülsen benötigt, die Sie vor Ort selbst einsetzen können.